Berufsbild der Notärztin/des Notarztes wird attraktiver

Durch einen Wechsel der NotärztInnen von der Wiener Rettung zum Wiener Krankenanstaltenverbund wird das Berufsbild attraktiver. Ab April fahren NotärztInnen ihre Rettungseinsätze von fünf KAV-Spitalsstandorten aus. NotärztInnen werden sowohl Rettungseinsätze fahren als auch in der Zentralen Notaufnahme arbeiten können. So werden präklinische und klinische Arbeit zu einer abwechslungsreichen Tätigkeit zusammengeführt. Alle BewerberInnen werden für die Arbeit als Notärztin/Notarzt mit intensiven Trainings vorbereitet.

Gleichzeitig werden NotärztInnen der Rettung in das bessere KAV-Gehaltsschema übernommen. Und aufgrund des breiten Leistungsspektrums und der Größe des KAV stehen NotärztInnen mehr Karrierewege offen als bisher.

Als Standorte der NotärztInnen fungieren das AKH, das Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, das Krankenhaus Floridsdorf sowie das Donau- und das Wilhelminenspital. Die Besatzung der Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) bleibt mit NotärztIn und SanitäterIn gleich. Die SanitäterInnen werden weiter von der Berufsrettung Wien gestellt. Die Einsätze werden wie bisher über die Rettungsleitstelle 144 gesteuert. Erfahre mehr.

KAV-Spitäler Teil des Vienna Open Medical Institute

Das Vienna Open Medical Institute ist ein international ausgerichtetes Wissensaustauschprogramm. Sein Ziel ist es, ein globales medizinisches Netzwerk zu etablieren, um Wien zum führenden Zentrum für postgraduale Ausbildung und Erfahrungsaustausch im Bereich der Medizin zu machen. Damit wird Wiens Rolle als humanitäre Hauptstadt und wissenschaftliches Zentrum Europas gestärkt. Hochqualifizierte ÄrztInnen aus der ganzen Welt werden eingeladen, um von führenden MedizinerInnen zu lernen und in Wiener Spitälern hochmoderne Spitzenmedizin zu studieren.
Das Vienna Open Medical Institute wird von folgenden Institutionen unterstützt:

◦Wiener Krankenanstaltenverbund
◦American Austrian Foundation
◦Medizinischer Universität Wien
◦Österreichischer Akademie der Wissenschaften
◦Gesellschaft der Ärzte in Wien
◦Wiener Ärztekammer

Ziel des Programms ist die Identifizierung englischsprachiger ÄrztInnen aus Schwellenländern, die von state-of-the-art Ausbildung in ihren Fachrichtungen profitieren und als MultiplikatorInnen in ihren Heimatländern agieren, indem sie die erworbenen Kenntnisse mit ihren KollegInnen teilen.

Von 1993 bis heute haben weltweit 1.000 renommierte DozentInnen von amerikanischen und österreichischen Hochschulen mehr als 1.500 BeobachterInnen aus über 100 Ländern Mittel-und Osteuropas, Zentralasiens und Russland sowie aus Ländern in Afrika und dem Nahen Osten betreut.
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