Grundgehalt

Das jeweilige Einstiegsgehalt hängt davon ab, ob und wie viele Vordienstzeiten angerechnet werden können. Das Grundgehalt für eine Vollzeitbeschäftigung als Ärztin/Arzt in Ausbildung beträgt jedoch mindestens EUR 3.550 brutto pro Monat ohne Nachtdienste und sonstige Zulagen. Insgesamt sind vier Stufen im Gehaltsschema für ÄrztInnen in Ausbildung vorgesehen, wobei die höchste Stufe bei einem Grundgehalt von EUR 4.000 brutto pro Monat liegt. Zulagen werden z.B. für das Leisten von Nachtdiensten, Diensten an Sonn- und Feiertagen, oder das Leisten von Überstunden bezahlt.

Überstunden

Überstunden sind Stunden, die über die Stundenverpflichtung hinaus geleistet werden. Diese werden einzeln abgerechnet und in Freizeit oder Geld abgegolten. Je nachdem ob Überstunden tagsüber, nachts oder an Sonn- und Feiertagen anfallen, werden unterschiedlich hohe Zuschläge ausbezahlt. Für eine Überstunde die werktags zwischen 6 Uhr und 22 Uhr anfällt bekommt man den 1,5 fachen Wert in Freizeit oder Geld abgegolten. Bei uns gibt es keine pauschalierten Überstunden. Nachts, sowie an Sonn- und Feiertagen erhält man den 2 fachen Wert abgegolten

Nachtdienstzulage

Die Nachtdienstzulage beträgt derzeit 135 Euro und wird per 1. Juli 2016 auf 160 Euro pro geleisteten Nachtdienst innerhalb der Normalarbeitszeit erhöht. Die Nachtdienstlast soll insgesamt reduziert werden.

Zuschlag für Sonn- und Feiertage

Zusätzlich gibt es einen Zuschlag, der an Sonn- und Feiertagen ausbezahlt wird, an denen tatsächlich gearbeitet wird. Dieser Zuschlag beträgt 3,75 Euro pro Stunde und gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadt Wien. Seit 1. Jänner 2016 erhalten alle ÄrztInnen an Sonn- und Feiertagen zusätzlich zum Sonn- und Feiertagszuschlag 7,25 Euro pro Stunde. Gesamt werden also 11 Euro pro Arbeitsstunde an Sonn- und Feiertagen aufgeschlagen.

Zulage für die zentrale Notaufnahme

Alle an einer zentralen Notaufnahme tätigen Ärztinnen und Ärzte erhalten seit 1. Jänner 2016 pro geleisteter Stunde innerhalb der Normalarbeitszeit einen Zuschlag von 5 Euro pro Stunde. Ausgenommen davon sind Arbeitsstunden, die innerhalb eines verlängerten Dienstes (25-Stunden Dienst) in einer zentralen Notaufnahme geleistet werden.